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Dreieich: 700 Menschen demonstrieren gegen Rassismus

Migration Dreieich: 700 Menschen demonstrieren gegen Rassismus

Fünf Tage nach Schüssen auf eine Flüchtlingsunterkunft haben rund 700 Menschen in Dreieich (Kreis Offenbach) gegen Fremdenfeindlichkeit demonstriert. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, sei alles geordnet und friedlich verlaufen.

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Zwei Frauen halten in Dreieich Schilder gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Quelle: Boris Roessler

Dreieich. Die Demonstration stand unter dem Motto "Solidarität mit allen Geflüchteten! Das Problem heißt Rassismus!".

Am Montagmorgen war durch Schüsse auf die Flüchtlingsunterkunft in Dreieich ein 23-Jähriger im Schlaf getroffen und leicht am Bein verletzt worden. Viele Fragen sind in dem Fall offen, etwa das Motiv oder wer geschossen hat. Die Polizei konnte am Samstag keine weiteren Details nennen. Eine Sonderkommission arbeitet an dem Fall.

"Es muss mit großem Nachdruck ermittelt werden", forderte die hessische Landtagsfraktion der Grünen in einer Mitteilung. Die Demonstration sei ein "starkes Zeichen für Weltoffenheit und für Solidarität mit Flüchtlingen". Fremdenfeindlichkeit habe in Hessen und andernorts keinen Platz und müsse bekämpft werden.

dpa

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