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Demo nach Massenschlägerei in Flüchtlingsunterkunft

Migration Demo nach Massenschlägerei in Flüchtlingsunterkunft

Einen Tag nach der Massenschlägerei in einer Notunterkunft für Flüchtlinge im nordhessischen Calden haben Flüchtlinge und Sympathisanten auf die angespannte Situation in der Zeltstadt aufmerksam gemacht.

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Sicherheitskräfte stehen vor dem Eingang zum Zeltlager in Kassel-Calden.

Quelle: Uwe Zucchi

Kassel. Bei einer Kundgebung vor dem Regierungspräsidium Kassel forderten die rund 50 Demonstranten am Montag unter anderem mehr Platz, Privatsphäre und Duschen in der Zeltstadt und sowie mehr Informationen für Asylsuchende. Zudem müssten die Menschen zwei Stunden an der Essensausgabe anstehen und "um ein zweites Stück Butter betteln".

Regierungspräsident Walter Lübcke wies die Vorwürfe zurück und warb um Verständnis. Es sei eine enorme Belastung für alle. Nach RP-Angaben ist bereits vorgesehen, die Zahl der Sanitäranlagen zu erhöhen. Zudem sollen viele Zelte durch Container ersetzt werden.

Am Sonntagabend hatten sich in Calden rund 300 Albaner mit 70 Pakistanern und anderen geprügelt. 13 Flüchtlinge und 3 Polizisten wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt. Die Flüchtlinge hätten nach der Massenschlägerei Angst, sagte eine Teilnehmerin der Demonstration.

dpa

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