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DGU und Bundeswehr auf Versorgung vorbereitet

Terrorismus DGU und Bundeswehr auf Versorgung vorbereitet

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Bundeswehr sehen sich für einen eventuellen Terroranschlag in Deutschland gut gerüstet. Im vergangenen Jahr hatten sie zusammen einen Fünf-Punkte-Plan entwickelt, um vor allem Krankenhäuser auf eine solche Situation vorzubereiten.

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Die Unfallchirurgen Ulrich Altrup, Simon Meier und Robin Fritzenmeier.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. "Der ist heute bereits weitreichend realisiert", sagte Ingo Marzi, Präsident der DGU, am Mittwoch in Frankfurt.

Zu den Vorbereitungen gehört unter anderem ein Kurs für Klinikärzte, der sich mit der Gefahr eines großen Blutverlustes in kurzer Zeit befasst. "Wir kennen aus Auslandseinsätzen Krisensituationen, die einem Terroranschlag nahe kommen", sagte Ralf Hoffmann, Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses in Ulm. "Diese Erfahrungen transferieren wir nun ins Inland." Ziel sei es, weitere Routine zu gewinnen - wie beispielsweise bei einer Simulation mit Schauspielern.

Bei der Versorgung von Verletzten hilft auch ein in Frankfurt entwickeltes System, das Notfallpatienten schnell dem passenden Krankenhaus zuweist und einen Überblick über freie Kapazitäten bietet. Es ist den Angaben zufolge inzwischen auch für die Versorgung von Terroropfern ausgelegt.

dpa

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