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Cybermobbing trifft primär 14- bis 17-Jährige

Schulen Cybermobbing trifft primär 14- bis 17-Jährige

Mobbingangriffe an hessischen Schulen betreffen nach Erkenntnissen des Kultusministeriums vor allem die 14- bis 17-Jährigen in den Klassen sieben bis zehn. Genaue Zahlen lägen aber nicht vor, teilte Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) auf eine Kleine Anfrage der FDP im Landtag in Wiesbaden mit.

Wiesbaden. Da jeder Fall individuell sehr unterschiedlich sei, gebe es keine systematische Erfassung der Vorfälle. In einzelnen Fällen seien aber schwere psychische Probleme aufgetreten.

Lorz verwies auf bundesweite Untersuchungen, wonach Mädchen und junge Frauen weitaus häufiger Opfer von Mobbingattacken seien. Dies könne mit der unterschiedlichen Mediennutzung zu tun haben. Während Mädchen soziale Netzwerke und Online-Communities bevorzugten, konsumierten Jungen deutlich mehr Computer-, Konsolen- und Onlinespiele.

Zur Verhinderung von Cybermobbing habe die Landesregierung eine Vielzahl von Projekten umgesetzt, erklärte Lorz weiter. Für die Schulen gebe es eine spezielle Broschüre, für Lehrer und Eltern Beratung und Fortbildung.

dpa

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