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CDU und Grüne wollen schnelle Aufklärung neuer NSU-Vorwürfe

Landtag CDU und Grüne wollen schnelle Aufklärung neuer NSU-Vorwürfe

Auch die Regierungsfraktionen CDU und Grüne in Hessen fordern nun eine schnelle Aufklärung neuer NSU-Vorwürfe im zuständigen Landtags-Untersuchungsausschuss.

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Mathias Wagner, Grünen-Fraktionsvorsitzender.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Der Ausschuss brauche rasch die Unterlagen und Tonbänder, aus denen seit dem Wochenende zitiert werde, erklärten die Fraktionsvorsitzenden Michael Boddenberg (CDU) und Mathias Wagner (Grüne) am Dienstag. Es geht um Telefonate des damaligen hessischen Verfassungsschützers Andreas T., der am Tatort des NSU-Mordes in Kassel 2006 war. Die Polizei hatte ihn bei Ermittlungen abgehört. Zitate, über die die "Welt am Sonntag" berichtet hatte, lassen vermuten, dass T. und der Verfassungsschutz mehr über die Mordserie wussten als bislang bekannt.

Bei der Einsetzung des hessischen U-Ausschusses im Mai 2014 hatten sich CDU und Grüne enthalten. Boddenberg und Wagner erklärten nun, man sei damals davon ausgegangen, dass der Fall Kassel vollständig ermittelt sei. Dies habe sich nun geändert. Das schwarz-grüne Bündnis sei aber immer für Aufklärung des Sachverhalts gewesen.

dpa

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