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CDU in Hessen bekennt sich zum Meisterbrief im Handwerk

Handwerk CDU in Hessen bekennt sich zum Meisterbrief im Handwerk

Hessens CDU will allen Versuchen zur weiteren Liberalisierung der Handwerksordnung entgegentreten. Der noch für 41 Handwerke geltende verpflichtende Meisterbrief müsse beibehalten werden, sagte der Unions-Fraktionschef im Landtag, Michael Boddenberg, am Donnerstag in Wiesbaden.

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Der Meisterbrief bleibt laut CDU ein Gütesiegel für die Kunden.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Wiesbaden. Er verwies auf regelmäßige Bestrebungen in der EU, die Beschränkungen zum Zugang im Handwerk auf den Prüfstand zu stellen. Deutschland hatte 2004 in 53 Gewerken wie etwa bei Fliesenlegern den verpflichtenden Meisterbrief abgeschafft.

Diese Betriebe bildeten 20 Prozent weniger junge Menschen aus als früher, kritisierte Boddenberg. Als Gütesiegel für den Kunden und Eckpfeiler des Mittelstands bezeichnete der Landesvorsitzende des CDU-Wirtschaftsrats, Hans Helmut Schetter, den Meisterbrief. Die Zahl der Fliesenleger im Rhein-Main-Gebiet habe sich zwar in den vergangenen Jahren praktisch verzehnfacht. Die meisten davon könnten aber ein handwerklich ungewöhnliches Problem gar nicht mehr lösen.

Die CDU-Fraktion hat gemeinsam mit dem grünen Koalitionspartner eine Große Anfrage zur Lage des Handwerks an die Landesregierung gerichtet. Die Sicherung von Fachkräften und die Energiewende gehörten zu den großen Herausforderungen des Handwerks, erklärte Grünen-Fraktionschef Mathias Wagner.

dpa

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