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CDU fordert erneut Rücktritt von Linken-Politiker Wilken

Parteien CDU fordert erneut Rücktritt von Linken-Politiker Wilken

Im Zusammenhang mit den gewalttätigen Blockupy-Protesten hat die hessische CDU am Freitag erneut den Rücktritt des Linken-Politikers Ulrich Wilken vom Posten des Landtags-Vizepräsidenten gefordert.

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Ulrich Wilken ist Mitorganisator einer Blockupy-Demo.

Quelle: Arne Dedert

Wiesbaden. Wilken habe bei einer Veranstaltung am Mittwoch in Frankfurt abermals sein "völlig gestörtes Verhältnis zur Gewalt" gezeigt, erklärte CDU-Generalsekretär Manfred Pentz in Wiesbaden. Wilken habe die Zusammenarbeit mit den gewalttätigen Aktivisten verteidigt und gesagt, die Ausschreitungen gingen auch auf das Konto von "Provokateuren der Geheimdienste und der Polizei".

Die Linke und Wilken nannte die Vorwürfe haltlos. Die CDU habe Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, erklärte Wilken. Fakt bleibe, dass er und die Fraktion die Gewalt bei den Protesten mehrfach als inakzeptabel bezeichnet hätten. Wilken hatte die Blockupy-Demo zur Eröffnung des EZB-Neubaus am 18. März mitorganisiert. Die Regierungsfraktionen CDU und Grüne sowie auch die Opposition aus SPD und FDP hatten dem Vizepräsidenten im Landtag den Rücktritt nahegelegt.

dpa

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