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CDU-Generalsekretär warnt vor Generalverdacht gegen Muslime

Parteien CDU-Generalsekretär warnt vor Generalverdacht gegen Muslime

Angesichts der Terrorangriffe von Paris hat der hessische CDU-Generalsekretär Manfred Pentz davor gewarnt, Muslime unter einen "Generalverdacht" zu stellen. Man könne zwar keinem Flüchtling, der nach Deutschland komme, in den Kopf schauen, sagte Pentz am Montag in Wiesbaden.

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Manfred Pentz, Generalsekretär der hessischen CDU.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Aber: "Niemals darf mit Blick auf den Islam ein Generalverdacht erhoben werden."

Die Themen Flüchtlinge und Asyl werden nach Einschätzung von Pentz auf dem kleinen Parteitag der hessischen CDU am kommenden Samstag (21.11.) die Debatten mitbestimmen. Ob es zu diesen Fragen ein offizielles Papier geben wird, sei noch offen. Die 100 Delegierten wollen in Hanau unter anderem das Programm der CDU zur hessischen Kommunalwahl am 6. März 2016 verabschieden. Es hat die Kernthemen Finanzen, Sicherheit vor Ort, Arbeitsplätze, Bildung, Zuwanderung sowie bürgerschaftliches Engagement.

Bei der Kommunalwahl im Jahr 2011 war die CDU mit 33,7 Prozent stärkste Partei geworden. Sie stellt derzeit 4714 Mandatsträger in den Kommunalparlamenten. In Hessen gibt es 426 Kommunen und 21 Landkreise.

dpa

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