Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 12 ° Regen

Navigation:
CDU Frankfurt fordert Verbot salafistischer Aktivitäten

Kriminalität CDU Frankfurt fordert Verbot salafistischer Aktivitäten

Nach dem vereitelten Terroranschlag und der Festnahme eines verdächtigten Islamisten-Paares in Hessen hat die Frankfurter CDU ein Verbot aller salafistischen Aktivitäten in Deutschland gefordert.

Voriger Artikel
Al-Wazir: Suedlink unverzichtbar für Energiewende
Nächster Artikel
Vereitelter Terroranschlag: Polizei ermittelt mit Hochdruck

Der islamistische Prediger Sven Lau, auch Abu Adam genannt.

Quelle: Marius Becker/Archiv

Frankfurt/Main. "Der Salafismus ist keine zu akzeptierende Spielart des Islam, sondern ein gefährlicher Irrweg, der in die Gewalt und den Terror führt", sagte der CDU-Kreisvorsitzende Uwe Becker am Freitag: "Wir brauchen ein gesetzliches Verbot." Der Salafismus sei nicht von der freien Religionsausübung gedeckt.

Es sei zwar schlimm, dass der Frankfurter Radklassiker aus Sicherheitsgründen wegen möglicher Terrorgefahr abgesagt werden musste. "Ganz offensichtlich ist die Gefahrenlage so schwerwiegend, dass der Schutz der Sportlerinnen und Sportler wie auch der Zuschauer vorgehen muss."

Nach einem Bombenfund in Oberursel hatte das hessische Landeskriminalamt (LKA) das für Freitag geplante Profi-Radrennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" abgesagt. Die Absage sei wegen Hinweisen auf eine eventuelle Gefährdung der Bevölkerung nötig, erklärte das LKA am Donnerstag. Zwar sei ein geplantes Anschlagziel weiterhin nicht bekannt. "Allerdings gab es deutliche Überschneidungen von Streckenverlauf des Radrennens und Bewegungsprofil der festgenommenen Personen".

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr