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CDU-Abgeordnete Steinbach beendet 2017 politische Karriere

Bundestag CDU-Abgeordnete Steinbach beendet 2017 politische Karriere

Die langjährige Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, scheidet 2017 aus dem Bundestag aus. "Am Ende der laufenden Legislaturperiode gehöre ich 27 Jahre dem Deutschen Bundestag an", sagte die Frankfurter CDU-Abgeordnete am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

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Erika Steinbach (CDU) beendet 2017 ihre politische Karriere.

Quelle: Karlheinz Schindler/Archiv

Wiesbaden/Berlin. "Das ist schon eine stattliche Zahl." Für eine weitere Amtszeit werde sie nicht mehr kandidieren, sagte die Politikerin und bestätigte Medienberichte.

Als ihre wichtigsten Projekte im Bundestag nannte die 72-Jährige den neuen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung sowie die Bundesstiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung". "Das war mir eine Herzensangelegenheit", betonte Steinbach, die sich im vergangenen Jahr nach 16 Jahren an der Spitze des Bundes der Vertriebenen aus dem Amt zurückgezogen hatte. Den Vorsitz im "Zentrum gegen Vertreibungen" wolle sie auch nach Ende ihres Bundestagsmandats weiterführen.

Besonders geprägt habe sie auch die Zeit im ersten gesamtdeutschen Bundestag, sagte die langjährige Frankfurter Stadtverordnete. Zuletzt hätten die europäischen Probleme dominiert. Steinbach appellierte, in der Griechenland-Krise wieder zu einer Verständigung zu kommen. Allerdings schweiße eine gemeinsame Währung weder Familien noch Länder zusammen. "Zu glauben, mit dem Euro werde ewiger Frieden geschaffen, war von Anfang an falsch."

dpa

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