Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Bundesweites Schlusslicht: Weniger Einbürgerungen in Hessen

Migration Bundesweites Schlusslicht: Weniger Einbürgerungen in Hessen

In keinem Bundesland ist die Einbürgerung so stark zurückgegangen wie in Hessen. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2015 in Hessen 11 845 Menschen eingebürgert, das waren 800 Personen oder 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

In keinem Bundesland war der relative Rückgang der Einbürgerungen so stark wie in Hessen - in absoluten Zahlen war der Schwund in Nordrhein-Westfalen größer.

Voriger Artikel
Gesundheitsökonom: Große Hürden bei Klinik-Fusionen
Nächster Artikel
Schuster warnt vor Rechtsruck in Deutschland

Eine Einbürgerungsurkunde wird gezeigt.

Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv

Wiesbaden. Bundesweit wurden 2015 nur noch 107 200 Ausländer Deutsche. Das waren 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr und 1,4 Prozent weniger als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, wie die Behörde am Montag in Wiesbaden mitteilte. Am häufigsten wurden türkische Staatsbürger eingebürgert, gefolgt von Polen und Ukrainern.

Bundesweit wollten zuletzt nur 2,2 Prozent aller Ausländer, die die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllt hätten, einen deutschen Pass. In Hessen lag diese Quote bei 2,3 Prozent.

In den Bundesländern verlief die Entwicklung unterschiedlich: In zehn Ländern stieg die Zahl der Einbürgerungen, in sechs Ländern sank sie. Am stärksten wuchs sie in Baden-Württemberg (plus 4,4 Prozent).

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr