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Bundesamt: Genehmigung für Castoren im Zwischenlager Biblis

Atom Bundesamt: Genehmigung für Castoren im Zwischenlager Biblis

Der Betreiber RWE kann sich auf den Abbau des stillgelegten Atomkraftwerks Biblis einstellen. Das Bundesamt für Strahlenschutz erteilte am Dienstag eine Aufbewahrungsgenehmigung für Castoren, wie die Behörde auf Anfrage mitteilte.

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Der Abbau des von RWE betriebenen Kernkraftwerks Biblis soll 2017 beginnen.

Quelle: C. Schmidt/Archiv

Biblis/Berlin. Etwa 50 solcher Behälter sollen abgeklungene Brennelemente aus den Blöcken A und B aufnehmen und dann in einem Zwischenlager in Biblis untergebracht werden.

Der eigentliche Abbau soll 2017 beginnen. Dafür braucht RWE nach Angaben eines Sprechers noch die Rückbaugenehmigung vom hessischen Umweltministerium. Für den Abbau selbst werden 15 Jahre veranschlagt.

Das Zwischenlager ist bis 2046 genehmigt. Wo die Castoren letztendlich untergebracht werden, muss laut Bundesamt noch geklärt werden. Nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle wird noch gesucht. Im Endlager Schacht Konrad in Salzgitter, das 2022 zur Verfügung stehen soll, sollen schwach- und mittelradioaktive Reste untergebracht werden. Biblis war 2011 stillgelegt worden, damals war es der älteste kommerziell genutzte Atomreaktor Deutschlands.

dpa

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