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Bürgerinitiativen: Erdkabel nicht viel teurer als Strom-Freileitung

Energie Bürgerinitiativen: Erdkabel nicht viel teurer als Strom-Freileitung

Eine Erdverkabelung kann nach Auffassung der Kritiker der Suedlink-Trasse eine Alternative zu den bis zu 75 Meter hohen Strommasten sein. Die Kosten einer streckenweisen Erdverkabelung lägen lediglich bei maximal dem 2,2-Fachen gegenüber den Kosten für den Freileitungsbau, erklärte der Landesverband Hessen der Bürgerinitiativen gegen Suedlink am Donnerstag.

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Der Querschnitt eines Erdkabels.

Quelle: Roland Weihrauch/Archiv

Fritzlar. Der Netzbetreiber Tennet hatte die Mehrkosten mit dem Vier- bis Achtfachen gegenüber dem Freileitungsbau angegeben. Deswegen habe die Politik die Erdverkabelung auch nicht als gleichrangige Option zum Freileitungsbau behandelt, kritisiert der Verband.

Der Landesverband warf Tennet vor, gegenüber der Politik und Öffentlichkeit nicht nur intransparent zu handeln, sondern auch falsche Angaben zu verbreiten. Die Bürgerinitiativen sehen sich durch Fachvorträge gestärkt, die am Dienstag in Kassel gehalten wurden. Bei einer Konferenz mit 280 Vertretern von Kommunen, Landkreisen und Bürgerinitiativen ging es um den Ausbau der Stromtrasse.

Vom Jahr 2022 an soll über eine 800 Kilometer lange Trasse Strom von Nord- nach Süddeutschland auch durch Hessen transportiert werden. Die Kritik an den Planungen wächst seit Monaten.

dpa

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