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Büdingen wehrt sich gegen Fackel-Aufmarsch

Demonstrationen Büdingen wehrt sich gegen Fackel-Aufmarsch

Mehrere Hundert Menschen werden am kommenden Samstag (30. Januar) in Büdingen zu einer Demonstration für Toleranz und gegen einen Aufmarsch von Rechten erwartet.

Büdingen. Die Kundgebung richtet sich gegen einen geplanten Aufzug durch die Wetterau-Stadt unter dem Motto "Büdingen wehrt sich - Asylflut stoppen". Die Polizei werde mit einer Vielzahl von Beamten vor Ort sein, sagte eine Sprecherin am Donnerstag.

Zu dem Aufmarsch der Rechten werden etwa 200 Teilnehmer erwartet. Sie wollen mit Fackeln durch den Ort ziehen - was die Stadt Büdingen unter anderem mit Verweis auf das historisch belastete Datum verboten hat. Am 30. Januar 1933 waren anlässlich der "Machtergreifung" Hitlers Nationalsozialisten mit Fackeln durch das Brandenburger Tor in Berlin gezogen. Gegen das Fackel-Verbot habe die Anmelderin Widerspruch eingelegt, sagte Büdingens Bürgermeister Erich Spamer (FWG). Nun müssen die Gerichte entscheiden.

dpa

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