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Buchen in Hessens Wäldern geht es schlecht

Umwelt Buchen in Hessens Wäldern geht es schlecht

Den Buchen in Hessens Wäldern geht es schlecht. Grund seien die vielen Früchte, die die Bäume besonders in diesem Jahr bildeten, sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Donnerstag bei der Präsentation des Waldzustandsbericht für dieses Jahr in Wiesbaden.

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Den Buchen in Hessens Wäldern geht es schlecht.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Wiesbaden. "Die Folgen sind häufig eine frühere Blattvergilbung und die Bildung sehr kleiner Blätter." Insgesamt sei der Zustand des Waldes in Hessen aber stabil.

Die Buchen seien wegen der Entwicklung anfälliger für Umwelteinflüsse und andere Belastungen. Ihr Zustand ist nach Angaben des Umweltministerium wichtig für das Gesamtergebnis des Waldes in Hessen, da fast jeder dritte Baum in Hessen eine Buche sei.

Der Landesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) führt die schlechten Werte auf die stetige Belastung aus dem Verkehr und der Landwirtschaft zurück. "Die Luftstickstofffrachten sind so hoch wie in den 30er Jahren, hiervon müssen wir runter", kritisierte Geschäftsführer Christoph von Eisenhart Rothe.

Weitere Probleme gibt es im Süden des Landes: Besonders ältere Eichen leiden im hessischen Ried nach Ministeriumsangaben unter den Klimaveränderungen. Vor allem fehle den Bäumen Wasser.

dpa

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