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Buch stellt Mahnmal zu Deportationen vor: In heutiger EZB

Geschichte Buch stellt Mahnmal zu Deportationen vor: In heutiger EZB

Mit einem neuen Buch will die Stadt Frankfurt gemeinsam mit dem Jüdischen Museum ein Mahnmal ins Bewusstsein rücken, das in der früheren Großmarkthalle an die Deportation von mehr als 10 000 Juden erinnert.

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Über 10 000 Juden sind damals von Frankfurt aus deportiert worden. Foto: F. Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Die Publikation wird heute Nachmittag in der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgestellt.

Die denkmalgeschützte Großmarkthalle ist inzwischen Teil der neuen EZB. Seit November vergangenen Jahres erinnert ein Mahnmal daran, dass von dort aus im Nationalsozialismus die Transporte in die Konzentrations- und Vernichtungslager aufbrachen. Die Gedenkstätte hat 8,4 Millionen Euro gekostet. Die EZB hat sich daran mit einer Million Euro beteiligt.

In der Großmarkthalle waren seit 1941 die Juden vor ihrem Abtransport am Ostbahnhof zusammengetrieben worden. 179 Personen überlebten - die übrigen starben auf dem Transport oder wurden ermordet. Noch wenige Wochen vor Kriegsende - am 14. Februar 1945 - fand ein Transport statt. Dabei war auch die damals siebenjährige Edith Bär. Sie wird am Montag darüber berichten.

dpa

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