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Bouffier wird in Singapur nach Griechenland gefragt

International Bouffier wird in Singapur nach Griechenland gefragt

Die Griechenland-Krise hat den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) auch bei seinen Gesprächen am asiatischen Finanzplatz Singapur beschäftigt.

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Hessens Ministerpräsident Bouffier (CDU) besucht zur Zeit Singapur.

Quelle: Tom White

Singapur. Die Entwicklung in Europa werde dort genau verfolgt, sagte sein Sprecher der dpa. Der hessische Ministerpräsident traf am Dienstag mit dem Regierungschef des Stadtstaates, Lee Hsien Loong, zusammen. Er hatte bei dem Besuch auch Termine mit den Ministern für Bildung, Wirtschaft, Umwelt und einem stellvertretenden Außenminister.

In Singapur hatte es die große hessische Delegation noch wärmer als in der Heimat. "Es ist heiß, es ist schwül", berichtete der Sprecher. In dem straffen Programm gab es kaum Zeit für Tourismus, aber immerhin doch Gelegenheit, die abendliche Skyline zu bewundern. Am Mittwoch fliegen Bouffier und seine Begleitung weiter nach Japan.

Zu Griechenland erläuterte Bouffier seinen Gesprächspartnern in Singapur, wie weit die Eurogruppe, aber auch die deutsche Regierung Athen entgegengekommen seien. Er selbst hoffte auf einen Verbleib der Griechen im Euro - aber nicht um jeden Preis. Eine Lösung sei nötig um der griechischen Bevölkerung willen. Deshalb müsse man mit der Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras Klartext reden und ihr die Situation deutlich vor Augen führen.

Singapur zählt mit einem Bruttoinlandsprodukt von 42 000 Euro je Einwohner zu den reichsten Ländern der Welt. "Singapur steht für Fortschritt und Modernität in Südostasien", sagte Bouffier. "Von hier gehen wichtige Impulse aus, die auch für hessische Unternehmen und Universitäten von großer Bedeutung sind." Er warb für Zusammenarbeit in der technischen Forschung. Die asiatische Seite fragte nach der deutschen dualen Berufsausbildung und nach der Kooperation von Schulen und Unternehmen.

dpa

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