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Bouffier will Finanzbranche nach Frankfurt holen

EU Bouffier will Finanzbranche nach Frankfurt holen

Um nach dem Brexit-Votum für Frankfurt als Finanzplatz zu werben, hat der hessische Regierungschef Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag Gespräche in Brüssel geführt.

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Frankfurt am Main bei Nacht.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Wiesbaden. Zunächst traf er Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici, am Abend kam er mit Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zusammen. Bouffier setzt sich unter anderem für den Umzug der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) und der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) nach Frankfurt ein. Thema ist auch die Fusion der Deutschen mit der Londoner Börse.

"Wir brauchen noch viel mehr Finanzwirtschaft", sagte der Ministerpräsident am Abend in der hr-Sendung "hessenschau" mit Blick auf den Standort Frankfurt. Davon profitiere auch Europa. Mit greifbaren Ergebnissen rechnet Bouffier jedoch erst in einigen Jahren. "Das wird noch ein langer Weg. Aber man kann nicht früh genug damit anfangen, mit seinen Stärken zu werben."

Am Sonntag startet der Ministerpräsident dann für vier Tage nach New York, um mit zahlreichen Großbanken über den Standort Hessen zu sprechen. Mit dem möglichen Austritt Großbritanniens benötigen viele internationale Institute, die bisher in London residierten, einen neuen Standort innerhalb der EU.

dpa

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