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Bouffier verteidigt Reserveplätze für Flüchtlinge

Migration Bouffier verteidigt Reserveplätze für Flüchtlinge

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Entscheidung der Landesregierung verteidigt, Reserveplätze für die Aufnahme von Flüchtlingen bereitzuhalten.

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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Wiesbaden. "Ich weiß, das kostet Geld, aber das war eine bewusste Entscheidung", sagte er vor Beginn des vierten Treffen des Asylkonvents am Freitag in Wiesbaden. Es sei nicht absehbar, wie sich die Zuwanderungszahlen entwickelten. Wenn wieder mehr Menschen nach Hessen kommen sollten, sei das Land vorbereitet.

Einer Ankündigung des Sozialministeriums vom April zufolge sollen künftig 19 Standorte mit rund 20 000 Plätzen zur Verfügung stehen. Dazu kommt eine passive Reserve von 15 000 Plätzen, die rasch aktiviert werden kann. In den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes waren am Freitag laut Ministerium 8351 Menschen registriert.

Am Asylkonvent unter Vorsitz von Regierungschef Bouffier nehmen neben Regierung und Fraktionen des Landtags mehr als 50 Experten teil. Sie arbeiten an der Aufgabe, wie Flüchtlinge mit einer Bleibeperspektive in die Gesellschaft integriert werden können. Zu den Themen zählen Arbeitsmarkt, Gesundheit, Wohnen, Bildung und Sicherheit.

Derzeit sei der Zustrom von Flüchtlingen zwar deutlich abgeebbt, sagte Bouffier. Die Aufgaben der Integration blieben jedoch von großer Bedeutung. Ein nächstes Treffen des Asylkonvents ist für November geplant.

dpa

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