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Bouffier spricht mit palästinensischen Spitzenpolitikern

Konflikte Bouffier spricht mit palästinensischen Spitzenpolitikern

Bundesratspräsident Volker Bouffier (CDU) hat bei einem Treffen mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas Möglichkeiten für eine Annäherung im blutigen Nahost-Konflikt ausgelotet.

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Bouffier (CDU, l) unterhält sich mit dem Palästinenserpräsident Abbas.

Quelle: Hessische Staatskanzlei

Ramallah. Abbas habe ihm gesagt, dass er zu jeder Zeit an jedem Ort zu Gesprächen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bereit sei, sagte der hessische Regierungschef am späten Dienstagabend in Ramallah. Voraussetzung sei jedoch, dass Israel eine Zwei-Staaten-Lösung anerkenne.

Bouffier sprach nach dem Treffen von einem offenen und freundschaftlichen Gespräch. Dabei habe er klargemacht, dass Deutschland mit an einer Friedenslösung arbeiten werde. Eine zentrale Rolle werde Deutschland dabei aber nicht spielen. Trotz der verfahrenen Situation äußerte sich der Bundesratspräsident verhalten optimistisch nach dem Gespräch mit Abbas. Das Treffen habe ihn ein Stück weit mutiger werden lassen, sagte der Ministerpräsident.

Bouffier hatte zuvor den palästinensischen Ministerpräsident Rami Hamdallah getroffen und danach von großem Misstrauen auf beiden Seiten in dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern gesprochen. "Der Gesprächsfaden darf aber nicht abreißen." Nur mit einem langen Atem und über kleine Schritte könne eine Annäherung erfolgen.

Auslöser der jüngsten Gewaltwelle in der Region sind Streitigkeiten um den Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) in der Jerusalemer Altstadt, die Israel 1967 erobert und später annektiert hatte.

dpa

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