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Bouffier reist zu Gesprächen nach Rumänien

Regierung Bouffier reist zu Gesprächen nach Rumänien

Flüchtlinge, Abwanderung, Handel: Die Themen zwischen Hessen und Rumänien sind vielfältig. Bei seiner Reise in das südosteuropäische Land trifft Bouffier Anfang Juni die politische Spitze des Landes.

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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) spricht.

Quelle: Fredrik von Erichsen/ Archiv

Wiesbaden. Um die Beziehungen zwischen Hessen und Rumänien weiter voranzubringen, reist Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Anfang Juni in das südosteuropäische Land. Er trifft in Bukarest Staatspräsident Klaus Johannis und Premierminister Decian Ciolos zu Gesprächen, wie die Staatskanzlei in Wiesbaden mitteilte.

Mit ihnen will Bouffier unter anderem über die Flüchtlingsproblematik und die Abwanderung rumänischer Arbeitskräfte nach Deutschland sprechen. Viele der Abwanderer kommen in das Rhein-Main-Gebiet.

Außerdem steht ein Besuch in Sibiu (Hermannstadt) auf dem Programm, wo der Ministerpräsident und seine Delegation an der Eröffnung neuer Räume für den Deutschen Wirtschaftsclub Siebenbürgen teilnehmen. Die Stadt ist das Zentrum der deutschen Minderheit in Rumänien, die vom Auswärtigen Amt mit rund 45 000 Menschen beziffert wird.

Laut Staatskanzlei kommt der Bevölkerungsgruppe bei den hessisch-rumänischen Wirtschaftsbeziehungen eine bedeutende Brückenfunktion zu. Deutschland ist nach Angaben des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft der wichtigste Handelspartner Rumäniens.

Wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden ermittelte, wurden 2014 Waren im Wert von rund 532 Millionen Euro aus dem Bundesland nach Rumänien ausgeführt. Das entspricht einem Plus im Vergleich zum Vorjahr von knapp 20 Prozent. Im Gegenzug kletterte im gleichen Zeitraum der Import aus Rumänien nach Hessen um gut 5 Prozent auf 695 Millionen Euro.

Die Delegationsreise dauert vom 1. bis zum 4. Juni.

dpa

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