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Bouffier gibt Gauck Rückendeckung im Streit um die Linke

Bundespräsident Bouffier gibt Gauck Rückendeckung im Streit um die Linke

In der Debatte um die Regierungsfähigkeit der Linken stärkt CDU-Vize Volker Bouffier Bundespräsident Joachim Gauck nach dessen öffentlichen Zweifeln den Rücken.

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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

Quelle: Ralf Hirschberger/Archiv

Berlin. "Für meine Begriffe hat sich der Bundespräsident noch sehr diplomatisch ausgedrückt", sagte der hessische Ministerpräsident der "Bild"-Zeitung.

In Thüringen streben SPD, Linke und Grüne erstmals eine rot-rot-grüne Koalition unter Führung eines Ministerpräsidenten der Linke an. Gauck hatte deshalb in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" die Frage aufgeworfen, ob die Linke "tatsächlich schon so weit weg von den Vorstellungen (sei), die die SED einst hatte bei der Unterdrückung der Menschen hier, dass wir ihr voll vertrauen können?" Es gebe "Teile in dieser Partei, wo ich - wie viele andere auch - Probleme habe, dieses Vertrauen zu entwickeln."

Gauck komme aus der ehemaligen DDR und "weiß wovon er spricht", erklärte Bouffier. "Er drückt ein Gefühl aus, dass die meisten beschleicht, wenn jemand aus der Nachfolgepartei der SED 25 Jahre nach dem Fall der Mauer Ministerpräsident in einem ostdeutschen Bundesland werden soll."

dpa

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