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Bouffier bei Jesiden: IS begeht "Zivilisationsbruch" im Nordirak

Regierung Bouffier bei Jesiden: IS begeht "Zivilisationsbruch" im Nordirak

Der CDU-Bundesvize Volker Bouffier hat das brutale Vordringen der Terrormiliz IS im Nordirak als "Zivilisationsbruch" verurteilt. Der hessische Ministerpräsident traf sich am Mittwoch in Lollar bei Gießen mit Vertretern der Jesiden in Deutschland.

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Volker Bouffier (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Lollar. Die Gebiete der wenige hunderttausend Menschen zählenden Minderheit im Norden des Iraks sind von der IS überrannt worden. In Lollar informierten Gesprächsteilnehmer Bouffier über die Lage in den Flüchtlingslagern im Irak und in der Türkei.

Bouffier wollte mit dem Treffen ein Zeichen der Solidarität mit den Jesiden setzen, wie ein Sprecher sagte. Er nannte die von der Bundesregierung beschlossenen Waffenlieferungen an die Kurden im Irak notwendig. Die Menschen im Konfliktgebiet sollten ihre Heimat nicht verlassen müssen, Sicherheit sei aber derzeit nur militärisch herzustellen. Der Vorsitzende der christlich-jesidischen Gesellschaft in Deutschland, Irfan Ortac, dankte Bouffier für die Anteilnahme.

Der Ministerpräsident besuchte am zweiten Tag seiner Sommerreise durch Hessen außerdem die Justizvollzugsanstalt Kassel und das Museum Schifflersgrund an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze.

dpa

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