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Bouffier: Griechenland-Krise ist politisches Problem

EU Bouffier: Griechenland-Krise ist politisches Problem

Bundesratspräsident Volker Bouffier (CDU) hat deutliche Kritik an der griechischen Regierung geübt. "Die Griechenland-Krise ist nicht in erster Linie ein ökonomisches Problem, sondern ein politisches", betonte der hessische Regierungschef am Donnerstag bei politischen Gesprächen in Tokio.

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Volker Bouffier (CDU) und Shinzo Abe.

Quelle: YUYA SHINO/POOL/Archiv

Tokio/Wiesbaden. Ohne tiefgreifende Reformen werde das Land auch in Zukunft immer wieder in Krisen kommen. "Wir wollen helfen, aber nicht um jeden Preis."

Bouffier geht davon aus, dass bis zum Referendum Griechenlands über die Sparforderung der Geldgeber am kommenden Sonntag keine Beratungen und keine Entscheidungen über weitere Schritte getroffen werden. Er hoffe auf den Verbleib Griechenlands in der Eurozone und eine Entwicklung im Sinne der griechischen Bevölkerung, betonte er. Die wirtschaftliche Situation des Landes habe aber keine tiefgreifende Bedeutung für die ökonomische Entwicklung der Europäischen Union.

Bei Bouffiers einwöchiger Reise nach Singapur und Japan stand am Donnerstag auch ein Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe auf dem Programm. Begleitet wird er in Asien von einer Delegation aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzwelt.

dpa

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