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Bouffier: Gegenseitiges Misstrauen im Nahost-Konflikt groß

International Bouffier: Gegenseitiges Misstrauen im Nahost-Konflikt groß

Bundesratspräsident Volker Bouffier (CDU) hat nach einem Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsident Rami Hamdallah die Hoffnung auf eine baldige Annäherung im Nahost-Konflikt gedämpft.

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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (r, CDU) in Ramallah.

Quelle: Hessische Staatskanzlei

Ramallah. "Das Misstrauen auf beiden Seiten ist sehr groß", sagte Hessens Ministerpräsident am Dienstag in Ramallah. "Der Gesprächsfaden darf aber nicht abreißen." Nur mit einem langen Atem und über kleine Schritte könne eine Annäherung erfolgen.

Deutschland werde alles tun, um den Friedensprozess in der Krisenregion in Gang zu bringen, sei dabei aber kein Ratgeber für beide Seiten, betonte Bouffier. Am Abend wollte sich der Bundesratspräsident auf seiner viertägigen Nahost-Reise noch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas treffen.

Das Treffen von Bouffier war überschattet von neuen blutigen Zwischenfällen mit insgesamt drei Toten - zwei palästinensischen Attentätern und einem Israeli. Als ein Auslöser der jüngsten Gewaltwelle gelten Streitigkeiten um den Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) in der Jerusalemer Altstadt, die Israel 1967 erobert und später annektiert hatte.

dpa

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