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Bouffier: EU-Aufsichtsbehörden sollten nach Frankfurt kommen

EU Bouffier: EU-Aufsichtsbehörden sollten nach Frankfurt kommen

Nach dem Brexit-Votum der Briten sieht der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Frankfurt am Main als neuen Standort für die EU-Bankenaufsichtsbehörde EBA.

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Frankfurt könnte London als Standort europäischer Behörden ablösen.

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Brüssel. Wenn London als bisher größter Finanzplatz der EU ausscheide, sei Frankfurt an der Reihe, sagte Bouffier nach Angaben eines Regierungssprechers am Mittwoch in Brüssel im Gespräch mit dem Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis.

Gleiches gelte für die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA, die bisher in London sitzt. Hessen mit seiner starken Pharmaindustrie sei der geeignete Ort dafür. Bouffier mahnte zugleich zu einem geordneten Prozess nach dem Votum der Briten. Hektik sei fehl am Platz.

Um die möglichen Folgen und Auswirkungen eines Brexits für den Finanzplatz Frankfurt zu beraten, berief Bouffier eine Sitzung des sogenannten Finanzplatzkabinetts ein. Neben ihm gehörten unter anderem Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) dazu. Das Kabinett tagt am 11. Juli in der Bundesbank in Frankfurt. Auch Vertreter der Bundesbank und Repräsentanten des Finanzplatzes würden teilnehmen, erklärte die Staatskanzlei.

dpa

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