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Bouffier: Chancen für Rhein-Main-Gebiet nach Brexit

Landtag Bouffier: Chancen für Rhein-Main-Gebiet nach Brexit

Das Brexit-Votum kann für das Rhein-Main-Gebiet nach Einschätzung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) "erhebliche Chancen" bedeuten. Neben eines möglichen Umzugs der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) und der Arzneimittel-Aufsicht EMA gehe es auch um private Unternehmen, die ihren Sitz auf das Festland verlagern wollten, wenn Großbritannien aus der Europäischen Union (EU) ausscheide, sagte Bouffier am Dienstag in Wiesbaden.

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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). PHOTO: RALF HIRSCHBERGER/Archiv

Quelle: Ralf Hirschberger

Wiesbaden. "Die Stärkung des Finanzplatzes ist wichtig und sie ist gut für unser Land", sagte Bouffier in einer Regierungserklärung im Landtag.

Deshalb wolle die Landesregierung in Brüssel und Großbritannien die Vorzüge Frankfurts und des Rhein-Main-Gebiets herausstellen. "Wenn wir international stärker werden, werden wir auch international sichtbarer, das erhöht die Attraktivität unserer Standorts", sagte Bouffier. Dies bedeute sicherere Arbeitsplätze in der gesamten Region.

Die Entscheidung der Briten sei zu bedauern, auch, weil sie eine Phase der Unsicherheit bedeute, was voraussichtlich auch das Wirtschaftswachstum und die Exportkraft in Hessen schmälern werde. Das Votum zeige auch, dass bei der Einführung plebiszitärer Elemente wie Volksentscheiden Zurückhaltung geboten sei, sagte Bouffier.

dpa

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