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Bouffier: 3. Oktober darf nicht zum inhaltsleeren Feiertag werden

Kommunen Bouffier: 3. Oktober darf nicht zum inhaltsleeren Feiertag werden

Hessen will mit der Wanderausstellung "Grenzen überwinden: Von der Diktatur zur Demokratie" die Erinnerung an den Mauerfall und die deutsche Wiedervereinigung wach halten.

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Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. "Wir müssen aufpassen, dass der 3. Oktober nicht zu einem inhaltsleeren Feiertag verkommt, an dem wir länger schlafen können", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zum Start der Ausstellung am Mittwoch in Wiesbaden. Hessen richtet in diesem Jahr die bundesweite Feier zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung vom 2. bis 4. Oktober in Frankfurt aus.

Die Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit sei so wichtig, weil viele gerade jüngere Menschen kein Wissen mehr über die deutsch-deutsche Geschichte haben, erklärte Bouffier. Um die richtigen Schlüsse aus der Vergangenheit ziehen zu können, "ist es notwendig zu wissen, wie es war". Die Ausstellung werde in 20 hessischen Städten Station machen und soll bewusst nicht im Museum, sondern auf öffentlichen Plätzen zu sehen sein. Auch auf dem Hessentag werde sie zu Gast sein.

Die Ausstellung ist nach Angaben von Kurator Johann Zilien in drei Teile gegliedert: Der erste Teil besteht aus neun in Reihen zusammenstehenden Mauersegmenten, die die Entwicklung der DDR von ihrer Gründung bis zum Beitritt zur Bundesrepublik beschreibt. Im zweiten werden auf den nachgebildeten Mauersegmenten prägende Persönlichkeiten wie Willy Brandt (SPD), Michail Gorbatschow oder Helmut Kohl (CDU) hervorgehoben. Der dritte Abschnitt widmet sich den Toten an der innerdeutschen Grenze und Mauer.

dpa

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