Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Boddenberg sieht Pegida als Informationsauftrag für Politik

Demonstrationen Boddenberg sieht Pegida als Informationsauftrag für Politik

Der Zulauf zur Pegida-Bewegung ist nach Ansicht des hessischen CDU-Fraktionschefs Michael Boddenberg eine Aufforderung an Politiker, mehr auf die Menschen zuzugehen.

Voriger Artikel
Steuerzahlerbund: Schmerzhafte Einschnitte weiter notwendig
Nächster Artikel
Landtag baut um für NSU-Ausschuss

Der hessische CDU-Fraktionschef Michael Boddenberg.

Quelle: Christoph Schmidt

Frankfurt/Main. Bei den Protesten gehe es nicht nur um den Islam, sie seien Anzeichen von Unzufriedenheit mit zahlreichen aktuellen Entwicklungen, sagte Boddenberg der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Dies hänge auch damit zusammen, dass die politischen Fragestellungen zunehmend komplexer würden - wie beispielsweise die Euro-Krise.

"Die Politik muss sehr viel mehr und besser informieren", sagte Boddenberg. "Wir müssen noch stärker mit den Menschen ins Gespräch kommen." Deutschlandweit gebe es Tausende Politiker, "die das als ihre wichtigste Aufgabe sehen".

Der CDU-Fraktionschef forderte die Bürger auf, ihrerseits auf die Politiker zuzugehen und ihre konkreten Probleme zu schildern. Dann lasse sich am ehesten eine Lösung finden. Er habe die besten Erfahrungen im direkten Kontakt mit den Bürgern gemacht. Dies sei eine selbstverständliche und tägliche Aufgabe für jeden Politiker.

Bei der Beurteilung der Pegida-Demonstrationen müsse klar unterschieden werden zwischen den Menschen, die bei den Demonstrationen mitliefen, und den Organisatoren. Unter Letzteren seien Rechtsextremisten, die "völlig indiskutable" Ansichten verträten, sagte Boddenberg.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr