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Blockupy will zur EZB-Eröffnung blockieren und demonstrieren

Demonstrationen Blockupy will zur EZB-Eröffnung blockieren und demonstrieren

Die kapitalismuskritische Bewegung Blockupy will die Eröffnungsfeier für die neue Zentrale der Europäischen Zentralbank am 18. März in Frankfurt mit ganztägigen Protesten begleiten.

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Blockupy-Aktivisten vor der Zentrale der EZB.

Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa

Frankfurt/Main. Neben einer Kundgebung in der Innenstadt mit rund 10 000 erwarteten Teilnehmern solle es als Akt des zivilen Ungehorsams auch Blockaden der Zufahrt geben, kündigte ein Sprecher am Mittwoch an. Bei den Aktionen und einer Mahnwache am EZB-Gebäude sei mit rund 1000 Teilnehmern zu rechnen.

"Von uns wird keine Eskalation ausgehen", sagte der Sprecher. Die Teilnehmer würden aufgefordert, so nah wie möglich an die Polizeiabsperrungen heranzugehen. Willkommen zu den Protesten seien alle außer Nazis.

Der Frankfurter DGB rief Gewerkschaften zu einer Demonstration "gegen die Krisenpolitik der EZB" auf. Dazu ist ein Zug vom Frankfurter Gewerkschaftshaus zum EZB-Hochhaus geplant.

Die EZB hat für den 18. März einen Festakt in kleinem Rahmen angekündigt. Nachmittags steht eine turnusgemäße Sitzung des EZB-Rats auf dem Programm - allerdings ohne geldpolitische Entscheidungen. Bezogen haben die EZB-Mitarbeiter die beiden 165 und 185 Meter hohen Glastürme schon im November, im Dezember tagte erstmals der EZB-Rat in dem Ensemble aus Hochhaus und denkmalgeschützter Großmarkthalle.

dpa

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