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"Blockupy"-Demonstrant akzeptiert Geldstrafe

Prozesse "Blockupy"-Demonstrant akzeptiert Geldstrafe

Nach Stein- und Flaschenwürfen in Richtung von Polizisten ist ein "Blockupy"-Sympathisant in Frankfurt zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen verurteilt worden.

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Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. Die Strafe wurde am Mittwoch rechtskräftig - die Höhe des Tagessatzes muss aber noch von der Amtsrichterin außerhalb der Hauptverhandlung festgesetzt werden.

Weil der Mann aus Berlin am 18. März 2015 während der Krawalle bei der Einweihung der Europäischen Zentralbank mit Flaschen und Steinen in Richtung der Beamten geworfen hatte, war der 37-Jährige mit einem Strafbefehl in Höhe von 180 Tagessätzen zu je 40 Euro (7200 Euro) belegt worden. Der Verurteilte nahm den Schuldspruch an, widersprach jedoch der Höhe des Tagessatzes, weil er lediglich Hartz IV-Zuwendungen beziehe. In der Regel beträgt die Tagessatzhöhe bei Sozialhilfeempfängern zehn Euro.

Am Tag der Einweihung der EZB im Frankfurter Ostend hatte es massive Ausschreitungen gegeben, die zahlreiche Strafverfahren nach sich zogen. Durch die Steinwürfe des Angeklagten war niemand verletzt worden.

dpa

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