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Bistumsleiter: Aufgaben in Limburg brauchen mehr Zeit

Kirche Bistumsleiter: Aufgaben in Limburg brauchen mehr Zeit

Die Bewältigung der Krise in der Limburger Kirche wird sich nach Einschätzung von Bistumsleiter Manfred Grothe länger als erwartet hinziehen. "Ich dachte ja anfangs, ich würde nur ein halbes Jahr hierbleiben, um die machbaren Probleme zu lösen", sagte er im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch).

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Grothe: Man könne ihn nicht einfach so vor die Tür setzen.

Quelle: B. Roessler/Archiv

Limburg. "Aber die Aufgaben, die nicht einfach von jetzt auf gleich zu lösen sind, brauchen mehr Zeit." Es sei lange noch nicht alles im Konsens. Nach der Abberufung von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst im Finanzskandal um den neuen Amtssitz hatte der Papst Weihbischof Grothe im vergangenen März als Apostolischen Administrator für das Limburger Bistum eingesetzt.

Die Diözese prüft Grothe zufolge mit Kirchenrechtlern und Wirtschaftsprüfern, welcher Schaden im Zusammenhang mit dem Neubau entstanden ist, wen das betrifft - "und wer für den Schaden haftbar ist". Dass Tebartz-van Elst weiterhin in der Wohnung auf dem Limburger Domberg wohnt, bezeichnete er als "keine gute Situation" für beide Seiten. Aber das Bistum sei ihm als emeritiertem Bischof auch verpflichtet. Man könne ihn nicht einfach so vor die Tür setzen und "mit heiligem Zorn über ihn herfallen".

dpa

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