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Bistum Limburg will weitere Schritte der Aufarbeitung gehen

Kirche Bistum Limburg will weitere Schritte der Aufarbeitung gehen

Der Leiter des Bistums Limburg, der Apostolische Administrator Manfred Grothe, hat weitere Schritte zur Krisenbewältigung in der Diözese angekündigt. Dazu gehöre eine andere Besetzung des Vermögensverwaltungsrates, die Überarbeitung des Statuts des Bischöflichen Stuhls sowie eine Öffnung des umstrittenen neuen Bischofssitzes.

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Weihbischof Manfred Grothe in Limburg.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Limburg. Das kündigte Grothe in einem Brief an, der am Sonntag in den Pfarreien verlesen werden sollte. "Ich bin zuversichtlich, dass uns gemeinsam der Einstieg in einen Neubeginn gelingen kann", heißt es darin.

Der Bischofssitz solle entmythologisiert werden. Daher seien unter anderem Führungen für Mitarbeiter geplant und die Nutzung von Räumen für Gremiensitzungen oder Ausstellungen.

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst war wegen des Finanzskandals um den Amtssitz im März abberufen worden. Seitdem leitet der Paderborner Weihbischof Grothe das Bistum. Der Papst wolle, dass er noch eine Weile in Limburg bleibe, heißt es in dem Papier weiter. Es sei weiterhin ungewiss, wann die Wahl eines neuen Bischofs anstehe.

dpa

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