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Bistum Fulda mehrt Vermögen und legt mehr für Pensionen beiseite

Kirche Bistum Fulda mehrt Vermögen und legt mehr für Pensionen beiseite

Das Bistum Fulda muss eine zunehmende Summe für die Pensionen von Priestern und anderen Mitarbeitern zurücklegen. Im Jahr 2014 belief sich der Betrag auf knapp 180 Millionen Euro, wie das Bistum am Freitag in seiner Bilanz für 2014 berichtete.

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Bischof Heinz Josef Algermissen.

Quelle: Leupolt/ARCHIV

Fulda. 2013 hatte diese Summe noch bei knapp 165 Millionen Euro gelegen. "Diese Rückstellungen werden in den nächsten Jahren weiter erhöht werden müssen, um den zukünftigen Verpflichtungen gerecht werden zu können", hieß es.

Das Anlagevermögen des Bistums wuchs 2014 um rund 34 Millionen Euro auf 542 Millionen Euro. 2013 waren es noch 508 Millionen Euro gewesen. Allein Wertpapiere nahmen um knapp 30 Millionen Euro zu, Sachanlagen wie Immobilien, Grundstücke und technische Anlagen um etwa 2,6 Millionen Euro . Einen Großteil der Haushaltsmittel verwende das Bistum für pastoral-seelsorgerische Aspekte wie die 7 katholischen Schulen im Bistum oder die mehr als 100 Kindergärten, betonte Bischof Heinz Josef Algermissen.

Erstmals legte das Bistum einen Finanzbericht nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) vor. Damit wolle man einerseits Kosten und Verbrauch von Ressourcen konkret den Verursachern zuordnen, sagte Finanzdirektor Gerhard Stanke. Zum anderen solle der Schritt mehr Transparenz bringen. Den Überschuss 2014 gab das Bistum mit 4,8 Millionen Euro an.

Das Bistum umfasst mit mehr als 10 000 Quadratkilometern den Norden und Osten von Hessen sowie kleine Gebiete im Westen Thüringens und im Nordwesten Bayerns. Von der Gesamtbevölkerung mit rund 1,7 Millionen Menschen im Bistum sind knapp 400 000 Katholiken.

dpa

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