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Bischof kritisiert aktive Sterbehilfe und blutige Kriege

Kirche Bischof kritisiert aktive Sterbehilfe und blutige Kriege

Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen hat in seiner Weihnachtspredigt die aktive Sterbehilfe kritisiert. In diesem Jahr sei der "Werteverfall und die allgemeine Gleichgültigkeit fortgeschritten".

Fulda. Es sei "etwas Unfassbares", dass im September ein unheilbar kranker Junge durch aktive Sterbehilfe getötet wurde - "und die Proteste blieben aus", sagte der katholische Oberhirte in seiner Predigt im Fuldaer Dom.

Seit 2014 ist in Belgien auch Sterbehilfe für Minderjährige erlaubt. Es war im September 2016 das erste Mal, dass in Belgien Sterbehilfe bei einem Jugendlichen geleistet worden war.

Algermissen sagte im Rückblick zudem, dass das Jahr 2016 durch "entsetzliche Gewalt und Terroranschläge" erschüttert worden sei. Es sei ein "Jahr der Ohnmacht der Weltgemeinschaft angesichts blutiger Kriege und immenser Flüchtlingsbewegungen" gewesen. Deswegen werde das diesjährige Weihnachtsfest in aller Unsicherheit begangen, "angesichts aller Krisenherde weltweit und der Unfähigkeit der Politik, Lösungen zu finden".

dpa

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