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Beuth will Netzwerk gegen Salafismus in Kürze vorstellen

Landtag Beuth will Netzwerk gegen Salafismus in Kürze vorstellen

Hessen will "möglichst noch vor der Sommerpause" sein geplantes Präventionsnetzwerk gegen den Salafismus vorstellen. Dies kündigte ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag an.

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Innenminister Peter Beuth (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Mit der Kooperation von Behörden, Schulen, Kommunen und Familien soll die Radikalisierung junger Muslime verhindert werden.

Hessen nehme die Gefahr durch den radikalen Islamismus sehr ernst, sagte CDU-Innenminister Peter Beuth im Landtag. Er warnte aber vor einer Dramatisierung. Das Rhein-Main-Gebiet sei im Vergleich zu anderen Ballungsgebieten vom "Phänomen des Salafismus" nicht überdurchschnittlich betroffen.

Der Landtag will sich auf Initiative der Liberalen voraussichtlich im Herbst in einer Experten-Anhörung des Themas annehmen. Der FDP-Abgeordnete Wolfgang Greilich bezeichnete die Salafisten als schwere Bedrohung für Rechtsstaat und Freiheit. Die Linke zeigte sich wie die übrigen Fraktionen zwar ebenfalls besorgt über die Islamisten. Der Abgeordnete Hermann Schaus warf jedoch der FDP vor, sich mit "rechtspopulistischen" Sprüchen und Schwarzmalerei profilieren zu wollen.

dpa

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