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Beuth: Präventionsarbeit gegen Salafismus reicht aus

Landtag Beuth: Präventionsarbeit gegen Salafismus reicht aus

Die Präventionsarbeit gegen Salafismus in Hessen ist aus Sicht von Innenminister Peter Beuth (CDU) ausreichend. Das vor knapp einem Jahr dazu ins Leben gerufene Präventionsnetzwerk bezeichnete er am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden als "gut und erfolgreich".

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Peter Beuth (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Es sei so etwas wie ein Master- oder Aktionsplan, den die Oppositionsparteien SPD und FDP ins Spiel gebracht hatten.

Der Innenminister erteilte damit Forderungen von Sozialdemokraten und Liberalen eine Absage, etwa die schulische und außerschulische Präventionsarbeit zu verstärken. Hessen habe bereits deutschlandweit eine Vorreiterrolle im Kampf gegen den Salafismus eingenommen. Gleichzeitig schloss Beuth nicht aus, noch "besser und erfolgreicher" gegen die radikale Szene vorzugehen.

Beuth bezeichnete den Salafismus als die "dynamischste und am schnellsten wachsende" islamistische Bewegung in Deutschland". Die Bevölkerung dürfe dem Salafismus nicht passiv und sprachlos gegenüberstehen, forderte der Minister. Derzeit gebe es etwa 1600 Salafisten in Hessen. Etwa 120 seien gewaltbereit und bereits aus Hessen in die Kampfgebiete nach Syrien und den Irak ausgereist.

dpa

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