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Beuth: Angebot des Landes bei der zweiten Verhandlungsrunde möglich

Tarife Beuth: Angebot des Landes bei der zweiten Verhandlungsrunde möglich

Innenminister Peter Beuth (CDU) hat im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes in Hessen ein Angebot des Landes in der zweiten Verhandlungsrunde in Aussicht gestellt.

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Peter Beuth, hessischer Innenminister.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Wiesbaden/Kassel. Nach dem Auftakt der Gespräche gebe es weitere Treffen auf Fachebene, sagte Beuth am Mittwoch in Wiesbaden. Sollte es dabei einen konstruktiven Austausch geben, könne über ein Angebot des Landes bei der nächsten Verhandlungsrunde am 14. und 15. April in Dietzenbach (Landkreis Offenbach) geredet werden. Der Minister sprach jedoch von einer schwierigen Tarifrunde.

Die landesweiten Proteste der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bezeichnete Beuth als unnötig und die Forderung der Gewerkschaften nach 5,5 Prozent mehr Geld stark überzogen. Wenn dies auch noch auf die Beamten übertragen werde, müsse das Land jährlich 523 Millionen Euro mehr an Personalkosten stemmen. So eine Steigerung sei "in Zeiten sinkender Lebenshaltungskosten weder dem Steuerzahler vermittelbar noch mit der Schuldenbremse vereinbar".

In Kassel gingen rund 2000 Angestellte mit Plakaten und einer Kettensäge auf die Straße gegangen, um im Tarifkonflikt den Druck auf das Land zu erhöhen. Darunter waren Beschäftigte von Hessen-Forst, der Universität Kassel und der Hochschule Fulda sowie des Staatstheaters Kassel, der Straßenmeistereien oder der Landesfeuerwehrschule. Auch Beamte beteiligten sich an der Demonstration, allerdings in ihrer Freizeit.

dpa

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