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Berlin: Demo "gegen Hass und Rassismus im Bundestag" startet

Demonstrationen Berlin: Demo "gegen Hass und Rassismus im Bundestag" startet

Tausende Menschen haben sich in Berlin versammelt, um - so das Motto - "gegen Hass und Rassismus im Bundestag" zu demonstrieren. Geplant war ein Marsch durch das Regierungsviertel und eine Umrundung des Reichstags.

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Demonstranten versammeln sich am Brandenburger Tor in Berlin.

Quelle: Jörg Carstensen

Berlin/Gießen. Bei Reden am Brandenburger Tor sollten auch Holocaust-Überlebende zu Wort kommen. Anlass der Demonstration am Sonntag ist die konstituierende Sitzung des neugewählten Bundestags am kommenden Dienstag.

Die Veranstalter hatten in ihrem Aufruf erklärt: "Am 24. Oktober werden Rechtsextreme und Rassisten auf den Stühlen des Bundestags Platz nehmen, als Mitglieder der neuen AfD-Fraktion." Daraufhin hatte die AfD die Demonstration am Freitag als "Anschlag auf die Demokratie" bezeichnet. Die Berliner Polizei war nach eigenen Angaben mit rund 200 Kräften vor Ort.

Die Idee zu der Aktion hatte der Gießener Lehramtsstudent Ali Can. Er hatte mit Gesprächen mit Pegida-Anhängern und einer "Hotline für besorgte Bürger" für Aufsehen gesorgt. Der türkischstämmige Student engagiert sich unter anderem in einem Verein für Integration und friedliches Zusammenleben. Unterstützer der Demo sind der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), Die Linken, der Lesben- und Schwulenverband und viele kleinere Initiativen.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, sagte zum Auftakt: "Die Demo ist ein wertvolles Zeichen, dass sich die Leute nicht damit abfinden, dass jetzt eine Partei im Bundestag sitzt, die sich im Wahlkampf teilweise rassistisch und rechtsradikal geäußert hat."

dpa

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