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Bericht: Justizministerium lässt Gefängnis-Imam überprüfen

Extremismus Bericht: Justizministerium lässt Gefängnis-Imam überprüfen

Wegen möglicher Kontakte mit einem unter Beobachtung stehenden islamischen Vereinsverband hat das hessische Justizministerium einem Medienbericht zufolge einen Gefängnis-Imam suspendiert.

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Justizministerium Hessen.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Das berichteten die Zeitungen der Rhein-Main-Verlagsgruppe (VRM) am Donnerstag. Das Justizministerium erkläre dazu auf Anfrage, insgesamt sei die Zusammenarbeit mit zwei Personen vorsorglich ausgesetzt worden, die möglicherweise mit dem Deutsch-Islamischen Vereinsverband Rhein-Main (DIV) in Kontakt stünden. Hintergrund sei, dass das Landesamt für Verfassungsschutz Ende August den DIV als "extremistisch beeinflusst" eingestuft und unter Beobachtung gestellt habe.

Die Personen würden vom Verfassungsschutz überprüft. Sollten innerhalb der nächsten vier Wochen keine entsprechenden Anhaltspunkte bekannt werden, werde die Zusammenarbeit fortgesetzt. Nähere Details wollte das Ministerium nicht nennen, betonte aber zugleich, weder direkt noch indirekt mit dem DIV Rhein-Main zusammenzuarbeiten. Nach der geänderten Einstufung des DIV hatte bereits das Bundesfamilienministerium die Zusammenarbeit beendet und Zuschüsse gestrichen. Dem DIV gehören dem Bericht zufolge insgesamt 46 hessische und rheinland-pfälzische Organisationen an.

dpa

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