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Bereitschaftsdienst wird neu geregelt

Ärztlicher Notdienst Bereitschaftsdienst wird neu geregelt

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen will die Bereitschaftsdienste für Ärzte neu regeln. Spätestens im Mai solle ein abstimmungsreifer Vorschlag auf dem Tisch liegen.

Frankfurt. Das sagte der Vorsitzende der Vertreterversammlung, Klaus-Wolfgang Richter. „Ziel ist eine flächendeckende Versorgung aller Patienten zu festgelegten Kernzeiten, auch unter der Woche ab 19 Uhr, insbesondere in strukturschwachen ländlichen Gebieten.“ Hintergrund der geplanten Neuregelung sei, dass immer weniger Mediziner bereit seien, rund um die Uhr zu arbeiten. Um planbare Arbeitszeiten zu schaffen, will die KV das Land in 50 „Hausbesuchsdienstbezirke“ einteilen. In jedem soll es einen zentralen Ansprechpartner geben.

Anfragen von Patienten sollen hessenweit bei einer zentralen Leitstelle gesammelt werden. „Diese leitet die Patienten zu einer dienstbereiten Zentrale oder stellt einen telefonischen Arzt-Patienten-Kontakt her“, erklärte Richter.

Zwei Anforderungen müsse die Neuordnung erfüllen: Der einzelne Arzt dürfe nicht mehr Bereitschaften haben als bisher und das neue System dürfe nicht mehr kosten. Strittig sei noch, wie das System an Brückentagen funktioniert, und wie Fachärzte eingebunden werden.(dpa)

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