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Beratungsstelle gegen Radikalisierung ausgezeichnet

Extremismus Beratungsstelle gegen Radikalisierung ausgezeichnet

Die Beratungsstelle des Violence Prevention Networks (VPN) in Hessen hat in den ersten zwei Jahren seit ihrer Gründung mit 104 islamistisch radikalisierten jungen Menschen gearbeitet.

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Peter Beuth (CDU), hessischer Minister für Inneres.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Die 15 Mitarbeiter berieten zudem nach eigenen Angaben 119 Angehörige. Sie organisierten an Schulen 104 Workshops, um Jugendliche gegen extremistisch-salafistische Bestrebungen stark zu machen, und berieten 89 Institutionen.

Für diese Arbeit wurde die "Beratungsstelle Hessen - Religiöse Toleranz statt Extremismus" am Montag in Frankfurt von der bundesweiten "Initiative Deutschland - Land der Ideen" als eines der 100 besten Projekte 2016 ausgezeichnet. Die bisherige Arbeit habe gezeigt, "dass ein sehr großer Beratungs- und Unterstützungsbedarf bei betroffenen Eltern, Jugendlichen und gesellschaftlichen Institutionen vorhanden ist", sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) laut Mitteilung. VPN-Geschäftsführer Thomas Mücke forderte, das gelungene Beispiel Hessen flächendeckend in Deutschland auszubauen.

Rund 850 junge Menschen aus Deutschland sind laut Verfassungsschutz in Kriegsgebiete wie Syrien oder den Irak ausgereist. Zugleich sind dem VPN zufolge rund 1650 Salafisten in Hessen mit dem Ziel aktiv, junge Menschen in Schulen und Jugendtreffs zu rekrutieren.

dpa

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