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Behörde siedelt Tiere um: Voraussetzung für Kiesabbau

Umwelt Behörde siedelt Tiere um: Voraussetzung für Kiesabbau

Am Langener Waldsee sollen Tiere eingefangen werden, damit weiter Kies abgebaut werden kann. Das Regierungspräsidium Darmstadt ordnete am Mittwoch an, dass Amphibien und Reptilien auf einer Fläche von etwas über vier Hektar in ungestörte Bereiche kommen.

Darmstadt/Langen. Betroffen seien etwa Erd- und Kreuzkröten, Berg- und Teichmolche sowie Gras- und Grünfrösche, teilte die Behörde mit.

Dies sei aber noch keine Entscheidung über die geplante Rodung des Waldes, um Platz für den Kiesabbau zu schaffen. Das Regierungspräsidium hatte einem Unternehmen 2013 dafür eine Fläche von 63,7 Hektar genehmigt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) klagt gegen den Planfeststellungsbeschluss. Darüber ist noch nicht entschieden.

dpa

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