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Beamtenbund: Arbeiten im Öffentlichen Dienst ist zu unattraktiv

Tarife Beamtenbund: Arbeiten im Öffentlichen Dienst ist zu unattraktiv

Die Arbeit im Öffentlichen Dienst ist nach Ansicht des Beamtenbundes (dbb) nicht nur unattraktiv, es fehlt auch der Nachwuchs. "Weil das Arbeitskräfteangebot demografisch bedingt sinkt, wird es schwerer, qualifizierten und motivierten Berufsnachwuchs für den öffentlichen Dienst zu rekrutieren", sagte die Vorsitzende des dbb Hessen, Ute Wiegand-Fleischhacker, in Fulda laut einer Mitteilung vom Montag.

Fulda. Im Beamten- wie im Tarifbereich müssten Beschäftigte unter anderem an der allgemeinen Einkommensentwicklung teilhaben. "Wer hier radikal spart und sich verweigert, schadet dem Öffentlichen Dienst immens."

Für Mittwoch hat die Gewerkschaft Verdi zu Warnstreiks im Öffentlichen Dienst in Hessen aufgerufen, bereits am Dienstag soll es in Kassel losgehen. "Wir zeigen der hessischen Landesregierung, dass wir es mit Blick auf die im Frühjahr 2015 in Hessen anstehenden Tarifverhandlungen ernst meinen", sagte Wiegand-Fleischhacker. Es sei nicht hinnehmbar, dass die Besoldung der Beamten nach dem Koalitionsvertrag mit einer Nullrunde für 2015 und ab 2016 mit maximal einem Prozent angepasst werden soll. In den bundesweiten Verhandlungen für rund 2,1 Millionen Beschäftigte fordern die Gewerkschaften unter anderem 100 Euro pauschal und 3,5 Prozent mehr Geld.

dpa

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