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Beamte wollen Angebot im Tarifkonflikt öffentlicher Dienst

Tarife Beamte wollen Angebot im Tarifkonflikt öffentlicher Dienst

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes in Hessen haben rund 1200 Landesbeschäftigte ihre Arbeit am Montag vorübergehend niedergelegt. Am stärksten betroffen sei der Straßenverkehrsdienst von Hessen Mobil, sagte eine Sprecherin des Beamtenbunds dbb in Wiesbaden.

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Anstecker mit der Aufschrift "Streik! dbb.

Quelle: Sven Hoppe/Archiv

Wiesbaden. Auch die Angestellten bei der Polizei, die für den Wach- und Objektschutz gerade in Frankfurt zuständig sind, beteiligten sich an den Arbeitsniederlegungen.

Siegfried Damm von der dbb-Bundestarifkommission forderte die Landesregierung auf, bei der nächsten Verhandlungsrunde ein Angebot vorzulegen. "Wir sind kompromissbereit", rief Damm bei einer Kundgebung mit mehreren hundert Teilnehmern vor der Wiesbadener Staatskanzlei. "Aber eine Kapitulationsurkunde werden wir nicht unterzeichnen." Sollte es keine Bewegung geben, sei der Beamtenbund aktionsbereit. dbb-Landeschefin Ute Wiegand-Fleischhacker betonte: "Es geht uns nicht nur um Geld, sondern auch um Wertschätzung."

Die Gewerkschaften fordern für die rund 45 000 Angestellten des öffentlichen Dienstes 5,5 Prozent mehr Geld. Die Beamten wollen erreichen, dass der Tarifabschluss auch für ihre Berufsgruppe übernommen wird. Innenminister Peter Beuth (CDU) hat der Forderung der Beamten zum Auftakt der Verhandlungen aber eine Absage erteilt.

dpa

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