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Bahnlärm-Studie empfiehlt mehr Schutzwände und Schienenstegdämpfer

Vor allem mit weiteren Lärmschutzwänden und Dämpfern an den Schienen lässt sich der Bahnlärm im Mittelrheintal weiter verringern. Das ist das Ergebnis einer Studie, die bei einem Treffen des "Beirates Leiseres Mittelrheintal" in Bonn vorgestellt wurde.
Ein Personenzug passiert die Altstadt von Bacharach.

Ein Personenzug passiert die Altstadt von Bacharach.

© Thomas Frey/Archiv

Bonn. Empfohlen werden etwa der Einbau von Schienenstegdämpfern, die Schwingungen an Schienen reduzieren, auf über 190 Kilometern sowie Lärmschutzwände auf mehr als 35 Kilometern, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

In den kommenden Monaten soll nun nach Angaben der Bahn entschieden werden, was umgesetzt und wie es finanziert wird. "Im Anschluss daran folgt ein Zeitplan für die Umsetzung der Maßnahmen", sagte die Vorsitzende des Beirates und Lärmschutzbeauftragte der Deutschen Bahn, Ines Jahnel.

Zudem sollen bis zu einer Sitzung des Beirates im September noch weitere von Bürgern vorgebrachte Vorschläge zur Reduzierung des Bahnlärms in die Studie eingearbeitet werden. Den "Beirat Leiseres Mittelrheintal" gibt es seit Dezember 2012. In ihm sitzen Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, der Bahn, der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen, Bundestagsabgeordnete sowie Bürgerinitiativen.

Insgesamt lotete die Studie mögliche Maßnahmen in 30 Orten zwischen Bingen und Koblenz sowie zwischen Eltville und Bad Hönningen aus. Alle Vorschläge zusammen dürften einen höheren zweistelligen Millionenbetrag kosten. Würden sie alle umgesetzt und zudem bis 2020 Güterwaggons auf leisere Flüsterbremsen umgerüstet, ließe sich laut Bahn die Zahl der von Lärmpegeln von mehr als 60 Dezibel betroffenen Menschen von rund 32 000 auf etwa 10 000 senken.

dpa


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