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Bad Homburg ersetzt 45 000 missverständliche Stimmzettel

Wahlen Bad Homburg ersetzt 45 000 missverständliche Stimmzettel

Zur Oberbürgermeister-Stichwahl muss die Stadt Bad Homburg im Taunus rund 45 000 Stimmzettel neu drucken. Ein Bürger hatte die Kommune auf einen missverständlichen Hinweis auf dem Wahlzettel aufmerksam gemacht, wie ein Sprecher der Stadt am Freitag bestätigte.

Bad Homburg. Über dem Feld des parteilosen Amtsinhabers Michael Korwisi stand der Hinweis "bitte in dieser Spalte ankreuzen" - ein Überbleibsel vom Stimmzettel zum ersten Wahlgang, bei dem die Kandidaten noch untereinander und nicht wie jetzt nebeneinander gelistet waren. Zuvor hatte "hr"-online berichtet.

"Wir gehen davon aus, dass die Wahlzettel eigentlich verständlich sind", sagte der Sprecher der Stadt. Dennoch habe man sich vorsorglich entschlossen, neu zu drucken. Der Lapsus kostet die Stadt nach Angaben etwa 1200 Euro. Bei der Stichwahl am 28. Juni tritt Korwisi gegen CDU-Herausforderer Alexander Hetjes an.

Etwa 5000 der missverständlichen Stimmzettel waren bisher an Briefwähler verschickt worden. Sie können im Wahlbüro ausgetauscht werden; bereits ausgefüllte Stimmzettel werden jedoch auch anerkannt. Im ersten Wahlgang hatte Hetjes 48 Prozent der Stimmen erhalten, Korwisi 29,8.

dpa

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