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BKA-Präsident verteidigt Salafisten-Großrazzia gegen Kritik

Extremismus BKA-Präsident verteidigt Salafisten-Großrazzia gegen Kritik

Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, hat die Großrazzia gegen die radikal-salafistische Vereinigung "Die wahre Religion" verteidigt. Er stellte klar, dass sich der Polizeieinsatz nicht gegen Muslime richtete, sondern gegen islamistischen Terror.

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Holger Münch.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Mainz. "Unterstützende Netzwerke muss man angehen", sagte Münch am Mittwoch vor Beginn der BKA-Jahrestagung in Mainz. Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, hatte am Dienstag im TV-Sender Phoenix gesagt, dass bei vielen Razzien in der Vergangenheit nichts herausgekommen sei, hinterlasse bei Jugendlichen Spuren. "Da hat man den Eindruck von Willkür, da werden natürlich schnell auch Verschwörungstheorien wach, was man eigentlich als Staat gegen diese Menschen macht", sagte sie.

Münch verwies auf die präventiven Anstrengungen des BKA, um eine Radikalisierung junger Muslimen zu verhindern. Bei dieser Arbeit spielten die muslimischen Verbände eine große Rolle. Ziel der deutschlandweiten Razzia sei es gewesen, das Unterstützer-Netzwerk zu zerstören. Die genaue Auswertung des Einsatzes laufe noch.

dpa

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