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BKA-Chef sieht Deutschland weiter im Fokus des Terrorismus

Kriminalität BKA-Chef sieht Deutschland weiter im Fokus des Terrorismus

BKA-Präsident Holger Münch sieht Deutschland weiter im Fadenkreuz des internationalen Terrors. "Nach wie vor stehen wir im Fokus des islamistischen Terrorismus, und wir haben eine ernstzunehmende Anschlagsbedrohung", sagte Münch am Mittwoch vor der Jahrestagung des Bundeskriminalamts (BKA) in Mainz.

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Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA).

Quelle: Arne Dedert

Mainz. Es gebe internationale Vernetzungen durch Rückkehrer aus Syrien, die Verbindungen zum Terrornetz Islamischer Staat (IS) hätten. Zudem werde über intensive Propaganda dazu aufgerufen, mehr Anschläge zu begehen. Viele, die sich radikalisiert hätten, würden davon angesprochen. In Deutschland gebe es 530 sogenannte Gefährder.

Der BKA-Präsident forderte eine bessere Vernetzung der Sicherheitsbehörden innerhalb Europas und einen Ausbau der Technik. "Wir sind im Jahr 2016 nicht in der Lage, Personen, Identität und Erkenntnisse in Europa sicher und schnell zusammenzuführen." Die Informationssysteme seien den neuen Herausforderungen nicht gewachsen. "Wir brauchen am Ende eine cyberfähige Polizei", sagte er.

dpa

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