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Ausstellung in Frankfurt widmet sich Auschwitz-Ankläger Fritz Bauer

Geschichte Ausstellung in Frankfurt widmet sich Auschwitz-Ankläger Fritz Bauer

Rund 50 Jahre nach Beginn des Frankfurter Auschwitzprozesses setzt sich eine Ausstellung in der Main-Metropole mit dem Leben des Chef-Anklägers Fritz Bauer auseinander.

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Die Ausstellung widmet sich der Lebensgeschichte des Juristen.

Quelle: A. Dedert/dpa

Frankfurt. Der jüdische Jurist (1903-1968) hatte mit seiner hartnäckigen Haltung zur juristischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen den Weg bereitet für den Prozess. Zwischen 1963 und 1965 wurde gegen insgesamt 20 Angeklagte verhandelt.

In 16 Stationen vermittelt die Ausstellung unter dem Titel "Fritz Bauer. Der Staatsanwalt" vom Donnerstag an im Jüdischen Museum Frankfurt die Lebensgeschichte des Juristen. Der aus einer jüdischen Familie stammende Bauer arbeitete nach Exil und Krieg zunächst in Braunschweig, später als hessischer Generalstaatsanwalt in Frankfurt.

Sein Name verband sich schnell mit wichtigen Etappen deutscher Vergangenheitsbewältigung. Unter anderem war es Bauer, der den Hinweis auf den in Argentinien verborgenen Adolf Eichmann gegeben hat, der später hingerichtet wurde. Neben dem Auschwitzprozess stieß Bauer unter anderem Verfahren wegen Wehrmachts-Verbrechen oder gegen den früheren Frankfurter Polizeipräsidenten an. Er musste aber bis zu seinem Tod Verunglimpfungen und Angriffe erdulden.

dpa

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